Österreich: Ex-Spion enthüllt Hintermänner des Strache-Videos - Russland-Oligarch will sie jetzt jagen.
Österreich: Die politischen Karrieren von Strache und Gudenus sind nach dem Ibiza-Skandal am Ende. Ein Insider packt nun exklusiv im TV aus. Auch der russische Oligarch meldet sich zu Wort.
Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist nach der „Ibiza-Affäre“ von allen Ämtern zurückgetreten.
Ein brisantes Video legt nahe, dass er 2017 einer angeblich reichen Russin öffentliche Aufträge als Gegenleistung für Wahlkampfhilfe in Aussicht gestellt hatte.
Die Koalition von Bundeskanzler Sebastian Kurz aus ÖVP und FPÖ ist zerbrochen.
Derweil droht Sebastian Kurz per Misstrauensvotum am kommenden Montag der Sturz als Kanzler.
Die Neuwahlen sollen Anfang September stattfinden
— MIKROSTAAT Büsingen am Hochrhein (@m_radzivil) May 23, 2019
Update vom 23. Mai 2019, 12.03 Uhr: Zu Wort gemeldet hat sich mittlerweile auch Igor Makarow. Dem russischen Milliardär wurde die vermeintliche Oligarchen-Nichte aus dem Video angedichtet. Ihr Name wurde den FPÖ-Granden gegenüber mit Aljona Makarowa angegeben. Die Bild zitiert den 57-Jährigen, der in russischen Medien betont haben soll: „Es ist allgemein bekannt, dass ich ein Einzelkind in meiner Familie war und dementsprechend auch keine Nichten habe.“
Nun wolle er die Drahtzieher des Ibiza-Videos jagen und bestrafen lassen: „Wir nutzen alle juristischen Mittel, um herauszufinden, wer hinter der unrechtmäßigen Verwendung meines Namens steht.“ Sollten die Filmer nicht Teil eines Geheimdienstes sein, droht ihnen also doppeltes Ungemach. An Mitteln, um ihre Namen herauszufinden, sollte es Makarow wahrlich nicht mangeln. Und das könnte ihnen nun zum Verhängnis werden.
Trotz Mandatsgewinnen werden die Rechtspopulisten in ihrem Eck bleiben
Büsingen Spezial als historische Vorlanden Österreichs. Alles zum Thema Ibiza-Gate und dem Strache-Video
Für Europas rechtspopulistische Parteien kam der Skandal um die Ibiza-Videos des damaligen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache strategisch zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Keine 24 Stunden nach Auffliegen dieser Sache fand – wie berichtet – in Mailand der große gemeinsame Auftritt der EU-feindlichen Parteienfamilie statt.
Eingeladen hatte dazu deren neue Leitfigur, der Chef der rechtsnationalen italienischen Lega: Matteo Salvini.
Er begrüßte vor zehntausenden Fans auf dem Domplatz nicht nur die "wahren Europäer", wie man sich nach dem Vorbild der finnischen Rechtspopulisten nun nennt.
Zweiter Star war die Chefin des französischen Rassemblement National, Marine Le Pen, wie sich der ehemalige Front National nach einem Namenswechsel nunmehr nennt.
Die FPÖ, deren Generalsekretär und EU-Abgeordneter Harald Vilimsky im Jahr 2015 mit Salvini und Le Pen im Europäischen Parlament eine gemeinsame Fraktion "Europa der Nationen und der Freiheit" gegründet hatten, hätte eigentlich ein weiterer "Stern" im Wahlkampffinale sein sollen.
Das war durch die peinliche Affäre gestört. Vilimsky, der mit Salvini seit Monaten an einer Achse zum nationalpopulistischen ungarischen Premierminister Viktor Orbán und zur polnischen PiS-Partei gebastelt hatte, mußte im letzten Moment absagen.
Die FPÖ ist für die ENF, die nur vier EU-Mandate in Straßburg hat und aus einem kleinen EU-Land kommt, zwar zahlenmäßig nicht so wichtig.
Zum Vergleich: Le Pen erreichte bei den Wahlen 2014 zwei Dutzend Mandate, die Lega schwache sechs.
Die Freiheitlichen haben für Europas Rechte symbolisch einen hohen Wert, weil sie in der Fraktion als einzige in einer EU-Regierung vertreten sind. So konnten sie im EU-Wahlkampf überall behaupten, daß sie regierungsfähig seien und am Umbau der Union mitarbeiten wollten, um sie zu einer EU der Nationalstaaten zurückzubauen.Genau das ist nun gestoppt, auch wenn man die Wirkung des Skandals in Österreich auf die breite Wählerschaft in Europa nicht überschätzen sollte. Wohl der größte Teil der 440 Millionen Wähler, die am Sonntag von Portugal bis Estland, von Griechenland bis Irland zu den Wahlurnen gehen, weiß nicht im Detail, wer in Österreich wie regiert und welche Eskapaden sich FPÖ-Politiker geleistet haben.
Der vermeintliche Höhenflug ist unterbrochen. Ausgerechnet Vilimsky hatte im Frühjahr die Ansage gemacht, daß die ENF alle drei konservativen und rechten Fraktionen in Straßburg zu einer einzigen großen Fraktion zusammenschweißen wolle. Als Ziel gab er sogar an, daß seine Gruppe die Fraktion der Sozialdemokraten (S&D) von Platz zwei verdrängen wolle. Damit hätte die ENF allein schon auf Grund der Mittel und der langen Redezeiten im Plenum gehörigen Einfluß auf den Politikalltag im EU-Parlament.
Das wird es so nun nicht spielen, auch wenn Le Pen sich bemühte, die Strache-Affäre kleinzureden. Sie sprach von "schwerwiegenden Fehlern", die durch Straches Rücktritt sofort geahndet worden seien.
Salvinis Lega dürfte in Italien dennoch einen Erfolg feiern. Umfragen sagen die Steigerung von sechs auf 30 Mandate voraus. Politisch könnte das wertlos sein. Schon bisher isoliert, schließen Christdemokraten, Konservative und die Briten jede Kooperation mit ENF aus.
Das skandalöse Ibiza-Video zerstörte die politische Karriere von Heinz-Christian Strache. Wankt nun auch seine Ehe mit Frau Philippa?
Update vom 22. Mai 2019, 7 Uhr: Wie die österreichische Website oe24.at berichtet, hat Philippa Strache die Nachricht der Kronen-Zeitung dementiert, dass sie mit ihrem im Januar geborenen Sohn zu ihren Eltern gezogen sei. So sagte sie: „Es gibt Situationen im Leben, die machen einen nur stärker. Und momentan bin ich eben mitten in so einer Situation. Wir sind eine Familie, die alles meistern kann.“ Sie hoffe nun, dass sich die Situation bald vollständig klären werde. Bis dahin zumindest, so scheint es, wolle sie treu zu ihrem Mann stehen.Philippa Strache soll angeblich zu ihren Eltern gezogen sein
Update vom 21. Mai 2019, 11.35 Uhr: Das heimlich aufgenommene Video zerstörte die politische Karriere von HC Strache. Doch nun wankt offenbar auch seine Ehe. Laut Angaben der österreichischen Kronen-Zeitung soll Ehefrau Philippa samt dem gemeinsamen Kind Hendrik am Montag zu ihren Eltern gezogen sein. Die „Krone“ beruft sich dabei auf engste Freunde des Paares.
„Ich muss und will jetzt für meinen Sohn stark sein. Er gibt mir unheimlich viel Kraft“, sagte die 31-Jährige bereits in einer ersten Reaktion. Strache hatte sich öffentlich emotional bei seiner Frau entschuldigt, nachdem aufgeflogen war, dass er in einer Villa auf Ibiza von einer „schoarfen Russin“ gesprochen hatte, die ihn ganz offensichtlich hereingelegt hatte (siehe unten Erstmeldung).Philippa war mit 18 Jahren in den SPÖ-Parlamentsklub gekommen und war auch Pressesprecherin von Frank Stronach, Model sowie TV-Moderatorin, berichtet die Kronen-Zeitung. 2014 lernte sie demnach Strache bei einer Geburtstagsparty kennen, 2016 läuteten die Hochzeitsglocken.
Strache-Frau Philippa schockiert über Ibiza-Video: „Er muss mit Konsequenzen leben“
Erstmeldung vom 20. Mai 2019: Wien - Das Ibiza-Skandalvideo zerstörte die politische Karriere von Heinz-Christian Strache. Der bisherige FPÖ-Chef und Vizekanzler musste von seinen Ämtern zurücktreten. Nun scheint es, als ob auch der Fortbestand seiner Ehe gefährdet ist. In dem Video soll laut Medienberichten zu hören sein, wie Strache über die angebliche russische Oligarchen-Nichte schwärmt: „Bist du deppert, die ist scharf!“
Straches Ehefrau äußert sich zur „Ibiza-Affäre“ in Boulevardblatt
Seine Ehefrau Philippa Strache äußerte sich nun gegenüber dem österreichischen Boulevardblatt „Heute“. Die Aussagen des Models sind knallhart und lassen tief blicken: „Mein Mann muss mit den Konsequenzen leben.“ Seit Oktober 2016 sind die beiden verheiratet, am 1. Januar kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt - nun scheint ihr Vertrauen in diese Ehe ernsthaft erschüttert zu sein. "Ich stehe unter Schock und muss mich und meine Gedanken erst richtig sammeln. Es war alles sehr viel in den letzten Tagen“, erklärte Straches Ehefrau im Gespräch mit der „Heute“-Redaktion.
Anne Will über die „Ibiza-Affäre“: AfD-Chef Meuthen geht Moderatorin an - die rächt sich
Sie wolle nun nach vorne blicken und ihre gesamte Energie auf ihr Kind und den Tierschutz konzentrieren. Philippa Strache ist Tierschutzbeauftragte der FPÖ.Strache entschuldigt sich in der Pressekonferenz emotional bei seiner Ehefrau
Strache hatte sich bei der Pressekonferenz am Samstag emotional bei seiner Ehefrau entschuldigt. Er hatte dabei sogar Tränen in den Augen. So gestand der Politiker, dass er sich gegenüber der scheinbar spendablen fremden Frau „prahlerisch wie ein Teenager“ verhalten habe. Er sprach von einem „Macho-Gehabe“. Gleichzeitig betonte er, dass es sich um eine „attraktive Gastgeberin“ gehandelt habe. Er habe mit seinem Verhalten den „wichtigsten Menschen in meinem Leben“ verletzt, bedauerte der Ex-Vizekanzler Österreichs. „Ich weiß, dass du jetzt zuschaust, und hoffe, dass du mir verzeihen kannst“, richtete er sich in der Pressekonferenz direkt an seine Ehefrau.
Mehr zum Ibiza-Video-Skandal: Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gibt wegen der Ibiza-Affäre beide Ämter auf. Und Kanzler Kurz will ein weiteres Regierungsmitglied entlassen.
Zwei Unions-Politiker mischen sich in den Skandal um H.C. Strache und die FPÖ ein - mit bemerkenswerten Mitteln. Darunter auch Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen.
Auch im einstigen SPD-Chef Sigmar Gabriel lodert nach dem FPÖ-Skandal etwas auf. Er fordert nun - indirekt - auch einen rechten Kurs in Flüchtlingsfragen von seiner SPD.
Als möglicherStrippenzieher hinter dem Ibiza-Video, das Heinz-Christian Strache zu Fall brachte, wurde auch Jan Böhmermann gehandelt. Der Satiriker hat nun einen Countdown gestartet, der Spekulationen ins Kraut schießen lässt.
WER DREHTE DAS IBIZA-VIDEO? Ein Wiener Anwalt und seine Mandanten.
Welche Spuren führen vermeintlich zu Igor Makarow? Wer hätte die Absicht, dessen Namen ins Spiel zu bringen?
Das Österreich Spezial aus der Historischen Vorlande Österreichs (Vorderösterreich), der Schweizer Enklave Büsingen am Hochrhein
Das heimlich aufgenommene Video, das die FPÖ-Politiker Strache und Gudenus die Karriere kostete und Österreichs Regierung zu Fall brachte, läuft inzwischen unter dem Rubrum „Ibiza-Gate“. Die Hinweise auf Mittelsmänner verdichten sich.
— MIKROSTAAT Büsingen am Hochrhein (@m_radzivil) May 22, 2019
Die Hintermänner der Falle, in welche die FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus getappt sind, bleiben weiter im Dunkeln. Ein Mittelsmann ist nach den Recherchen österreichischer Medien inzwischen bekannnt.
Es handele sich um den Wiener Anwalt M., der schon 2015 gegen Geld angeblich belastendes Material über FPÖ-Politiker angeboten habe.
Das wiederum dürfte Johann Gudenus unbekannt gewesen sein. Denn ihm wurde besagter Anwalt von einer befreundeten Immobilienmaklerin als Vermittler für einen anstehenden Grundstücksverkauf empfohlen.
Nach dem Tod seines Vaters wollte Gudenus eine größere Liegenschaft verkaufen.
Von Anwalt M. nun sei Gudenus die vermeintliche lettisch-russische Oligarchennichte Aljona Makarowa vorgestellt worden, nebst ihrem Begleiter mit dem Decknamen „Julian Thaler“, der in München eine Detektei betreiben soll.
Frau Makarowa habe sich als Nichte eines Oligarchen ausgegeben.
Den Magnaten gibt es tatsächlich: Igor Makarow, dessen Vermögen auf 2,1 Milliarden Dollar geschätzt wird, leitet die internationale Holding „Areti“, die im Gas- und Kohlegeschäft tätig ist. Eine Nichte aber hat er nicht.
„Es ist allgemein bekannt, daß ich das einzige Kind in der Familie war und dementsprechend keine Nichten habe“, sagte er der russischen Ausgabe des Magazins „Forbes“.
Er kenne keine Frau mit dem Namen Aljona Makarowa und wolle nun mit allen juristischen Mitteln herausfinden lassen, wer sich hinter dem Alias verberge.
Mit der falschen Aljona Makarowa und ihrem Begleiter traf sich Gudenus mehrmals. Es gab ein pompöses Abendessen, wie beiläufig fiel der Hinweis auf die schöne Insel Ibiza, von der sich herausstellte, daß dort sowohl die vermeintliche Oligarchen-Nichte als auch Gudenus und sein Parteifreund Strache gerne Urlaub machten. Im Juli 2017 dann gab es den langen Abend in der verwanzten Finca, von dem heimlich Aufnahmen gemacht wurden, die in Auszügen mittlerweile alle Welt kennt..
Heinz-Christian Strache phantasiert hier von der Übernahme der „Kronen Zeitung“, von Spendengeldumleitungen und staatlichen Aufträgen für die Oligarchen-Nichte.
Das hat Gudenus und Strache die politische Karriere und Österreich die Regierung gekostet.
Der Anwalt M., der nach Darstellung der „Presse“ und des „Kurier“ der Kontaktmann bei der Fallenstellerei war, wollte sich auf Anfrage der österreichischen Medien zu dem Fall nicht äußern. Ob er aus eigenem Antrieb handelte, ob Geheimdienste im Spiel sind oder doch die Aktivistengruppe „Zentrum für politische SchönheitZentrum für politische Schönheit“ oder der für die SPÖ mit schmutzigen Wahlkampftricks aufgefallene Tal Silberstein, all das ist bisher nicht bekannt.
Der israelische Jude Tal Silberstein hatte im Wahlkampf 2017 zwei Fake-Facebookseiten über Sebastian Kurz aufgelegt.
Die eine sah so aus, als werde Kurz wegen seiner vermeintlich migrationsfreundlichen Politik von Rechtsaußen angegriffen, die andere sollte den Eindruck erwecken, er habe Sympathien für Positionen, wie sie die FPÖ vertritt. Damit sollten Wähler der Mitte verunsichert werden. Daß es sich um eine ausgeklügelte Fälschung handelte, deckten Journalisten der Zeitung „Die Presse“ und des Magazins „Profil“ auf.
Das Ibiza-Video wiederum sei schon seit langem herumgereicht worden und wohl ursprünglich, so schlußfolgern österreichische Medien, für eine Intervention im Wahlkampf 2017 zur Nationalratswahl gedacht gewesen. Nur habe sich dafür – gegebenenfalls auch wegen zu hoher Geldforderungen – offenbar kein Abnehmer gefunden.
Die „Zeit“ berichtet, das Ibiza-Video sei schon vor einem Jahr angeboten worden, angeblich für eine siebenstellige Summe, man habe zu den Videohändlern Kontakt gehabt.
Diese hätten die Aufnahme kurz vor Ostern auch dem ZDF-Moderator Jan Böhmermann angeboten.
Das erklärt, warum dieser auf das Video im April bei der Verleihung des Fernsehpreises Romy und in seiner jüngsten Sendung anspielen konnte.
Die Videohändler hätten „Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ abermals konsultiert, welche die Aufnahmen dann jetzt, kurz vor der Europawahl, brachten. Die Drahtzieher des Videos behaupteten, so die „Zeit“, daß für die Aufnahmen „keinerlei Geld geflossen“ sei.
— MIKROSTAAT Büsingen am Hochrhein (@m_radzivil) May 21, 2019
Noch ist offen, ob Kanzler Kurz den Mißtrauensantrag am kommenden Montag übersteht.
Verliert er, ist fraglich, ob ihn die ÖVP noch einmal als Spitzenkandidat für die Neuwahlen aufstellt. Das hängt auch vom Bundespräsidenten ab.
Es war knapp vor 15 Uhr, als sich die inzwischen berühmte Tapetentür des Bundespräsidenten öffnete und der alte und der junge Mann vor die Presse traten.
Alexander Van der Bellen verkündete, daß er Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) seines Amts enthebe.
Wenig später setzte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit der Mitteilung nach, daß er die restlichen FPÖ-Minister von ihrer Tätigkeit entbinde, nachdem diese um ihren Rücktritt gebeten hatten.
Die Politiker sollen wenige Stunden später ihre Ämter räumen und ihre Büroschlüssel und Diensthandys an ihre Nachfolger übergeben, die Kurz aus Experten rekrutieren will, die er noch am Abend der Öffentlichkeit präsentieren wollte.
Einzig und allein die parteilose, FPÖ-nahe Außenministerin Karin Kneissl, die durch ihren Hofknicks vor Putin (bei ihrer Hochzeit 2018) für internationale Verwunderung sorgte, darf bleiben.
Ein rätselhafter Beschluß, schließlich stand Kneissl bei Straches Rücktritt unterstützend neben ihm vor der Presse und machte damit ihre Loyalität zur FPÖ deutlich.
Es war ein seltsamer Tag in Wien, denn es war auch der Tag, an dem eine andere Schlagzeile die Gemüter der Österreicher bewegt: „Niki Nazionale“, der Formel-1-Weltmeister und Luftfahrtunternehmer, ist in der vergangenen Nacht gestorben; Österreich verliert so etwas wie sein Nationalidol in Sport und Wirtschaft.
Für ein paar Stunden hat Laudas Tod den Zusammenbruch der Regierung Kurz verdrängt. Doch gegen Abend darf auch der Tote ruhen, die Öffentlichkeit wendet sich wieder dem schlingernden Kanzler und der politischen Zukunft des Landes zu.
Die Frage, die alle anderen – auch die nach den Urhebern des Videos – nebensächlich erscheinen läßt, ist die Frage, ob der Kanzler einen Mißtrauensantrag überlebt, der gegen ihn am kommenden Montag im Parlament gestellt werden soll. Antragssteller ist die von den Grünen abgespaltene „Liste Jetzt“, die bei der Wahl 2017 nur mit Ach und Krach ins Parlament kam. Es ist nicht auszuschließen ist, daß auch SPÖ und FPÖ dem Antrag folgen. Dann könnte das Land schon sehr bald nicht nur einige Expertenminister, sondern auch einen Expertenkanzler bekommen, der die gerade immens skandalgebeutelte Republik bis zu den Neuwahlen im Herbst regiert. Sebastian Kurz, ohnehin geschwächt, würde dann ohne Kanzlerbonus antreten. Wenn ihn die ÖVP dann überhaupt noch antreten läßt.
Die Stärke von Kurz und seine politische Zukunft hängt somit vom Bundespräsidenten ab, der im Januar 2017 sein Amt in der Hofburg antrat.
Van der Bellen ist mit seinen 75 Jahren einer der ältesten Politiker Österreichs und kam nach einem Wahlkampf an die Macht, den Österreich zuvor noch nie erlebt hatte. Sein Gegenspieler Norbert Hofer, der nun neue Chef der FPÖ, lieferte sich in der ersten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem von den Grünen aufgestellten Van der Bellen.
Die FPÖ focht das Ergebnis wegen eines Klebefehlers bei den Wahlkartenkuverts an und gewann das Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof. Bei der Wahlwiederholung im Herbst 2016 konnte Van der Bellen seinen hauchdünnen Vorsprung zwar ausbauen, mehr als 46 Prozent der erneut zur Wahl gegangenen Österreicher wollten aber Van der Bellen als Präsidenten teils vehement verhindern. Alexander Van der Bellen wurde dann zum Präsidenten mit der niedrigsten Zustimmungsrate in der Geschichte des Landes. Das ändert sich jedoch gerade.
Versöhnungsfest mit Sebastian Kurz - Ibizaparty im idyllischen Büsingen am Hochrhein mit HC STRACHE. Historischer Moment in Büsingen am Hochrhein. Einst kam Büsingen als letztes österreichisches Dorf der österreichischen Vorlande im Pressburger Frieden (Bratislava, Pressburg) an Baden, dann zu Baden-Württemberg, und mit der Reichs-Gründung im Ausland in Paris am 18. Januar 1871 an das Deutsche Reich: das Deutsche Kaiserreich mit der Bismarckschen Reichsverfassung. Das Datum der Proklamation des Präsidiums, "das den NAMEN Deutscher Kaiser trägt", wurde in Zitat der Selbstkrönung des Königs "in Preußen" zum König "von Preußen" in Königsberg (Kaliningrad) geschickt gewählt. Auch jetzt übernehmen die Preußen die Führung und Vorherrschaft im Bund der Fürsten von Deutschland. Unter Ausschluß der Österreicher, da die großdeutsche Lösung, die Otto von Bismarck angestrebt hatt gescheitert war. Es sollte bis 1938 dauern, als dann Großdeutschland mit dem Anschluß Österreichs wahr wurde...
Trotzdem die West-Alliierten Deutschland ohne einen Friedensvertrag an die Vasallen der "Väter des Grundgesetzes" übergab (darunter der Hochgradfreimaurer Prof. Dr. Carlo Schmidt, zugleich wenige Jahre später Gründungsmitglied der Bilderberger im Hotel Bilderberg in den Niederlanden) ohne Friedensvertrag, beanspruchte die Bundesrepublik Deutschland die "politische Zugehörigkeit" Büsingens zu Deutschland.
Es war doch nicht böse gemeint
"Es war doch nicht böse von mir gemeint, lieber Sebastian. Wir können über alles reden."
Mediator ist der israelische Geheimdienstchef Yossi Cohen.
Für alle Büsinger gibt es Freibier vom Faß. Das gute Stiegl aus der einstigen Stadt Bayerns, Salzburg - wo Wolfgang Amadeus Mozart zu Hause ist.
Mozartkugeln sind heute mehr in aller Munde als der Plan der Zionisten, die Weltherrschaft zu übernehmen. Siehe auch THE PROTOCOLS OF OF THE EDUCATED ELDERS OF ZION.
Damit jeder auf den Geschmack kommt, reicht der Hersteller der Mozartkugeln in Salzburg, die Nachf. Wwe. Seeliger Gebr. Moschee Salomonsohn KOSTENLOS Spender in der praktischen 100er Box aus.
Die auffälligen Ohren trug auch der junge AskeNAZI Adolf Hitler. Hier als Schuljunge unter seinesgleichen, seinen Juden im österreichischen Linz.
— MIKROSTAAT Büsingen am Hochrhein (@m_radzivil) May 19, 2019
— MIKROSTAAT Büsingen am Hochrhein (@m_radzivil) May 19, 2019
"Zunächst werde ich mit dem Klischee aufräumen, ich würde besoffen und vollgekokst durch Ibizas heiße Frauenwelt turnen. Ich heiße doch nicht Paolo Pinkel. Herr Michel Friedman hat einen eigenen Fernsehsender, das HOLOCAUST TV™. Ich nicht!"
"Ich bin sehr gespannt auf das Treffen mit dem Chef des israelischen Geheimdienstes MOSSAD, Herrn Josef Meir "Yossi" Cohen, in Büsingen. Er hat mir bereits das Skript für die Machtergreifung in Wien geschickt auf das Hotelfax von der Alten Rheinmühle in Büsingen auf der Junkerstraße.".