Besuch von FDP Kandidatin Kirsten Brößke
Büsingen. Kirsten Brößke, Landtagskandidatin der FDP im Wahlkreis Singen-Stockach, besuchte in Begleitung von FDP-Kreisrätin Birgit Homburger Büsingen, um sich von Bürgermeister Markus Möll über die Situation und die Herausforderungen der Gemeinde informieren zu lassen.
Es war wie immer ein spannender und lehrreicher Besuch in einer einzigartigen Gemeinde,...
in der der Bürgermeister aufgrund der Lage gleichzeitig Innen- und Außenminister ist...
und von Konstanz über Freiburg, Stuttgart und Berlin bis Bern und Brüssel verhandeln muß, um die Interessen seiner Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen.Mit großer Freude konnte Bürgermeister Möll vom jüngsten Erfolg berichten, da es erst kürzlich gelungen war, den Steuerfreibetrag zu erhöhen.
Das Thema Steuern ist und bleibt für viele Büsinger ein zentrales Thema. Denn Büsingen gehört hoheitlich zu Deutschland, ist aber aufgrund eines Staatsvertrages Schweizer Wirtschaftsgebiet. Das bedeutet für die Bürger Schweizer Preisniveau, in Büsingen zahlt man auch in Schweizer Franken, bei höherem deutschen Steuersatz in der Einkommensteuer.
Einfach in Deutschland einkaufen: geht nicht, denn dazwischen liegt ein Zoll, an dem verstärkt die Einhaltung der sehr geringen Freigrenzen kontrolliert wird.
Jetzt ist es an der Zeit, den Steuerschwindel zu beenden. Laut wissenschaftlichen Facharbeiten an der Universität St. Gallen ist Büsingen am Hochrhein durchaus befähigt, eine eigene Finanzverwaltung zu betreiben und alle Ausgaben des künftigen MIKROSTAAT Büsingen am Hochrhein zu decken.
FDP-Kandidatin Kirsten Brößke fühlte sich dadurch erneut bestätigt in der Einschätzung, dass die Polizeireform der grün-roten Landesregierung ein großer Fehler war.
Als zentrale Herausforderung beschrieb Bürgermeister Möll die Dorfentwicklung. Wie überall im Kreis steht schnelleres Internet ganz oben auf der Agenda. Das sei ein nicht unerheblicher Punkt bei der Ansiedlung von Gewerbe und auch Familien. Hier sieht Herr Möll große Chancen und eine positive Entwicklung, die er mit entsprechenden Rahmenbedingungen weiter voranbringen will.
Kirsten Brößke nahm vom Besuch in Büsingen den Eindruck mit, dass in Büsingen zwar vieles anders, die Gemeinde aber im Aufbruch ist und sagte Bürgermeister Möll gerne Unterstützung zu.
Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

1 Kommentar:
Bestimmt machen jetzt viele Touristen aus der Merkel-Republik mal einen Abstecher in die Hochrhy-Idylle, in der der Feldmarschall sehr umtriebig ist.
Seit Eberhard von Thurn fehlen ja die geschichtlichen Persönlichkeiten. Herr Gunnar Lang beweist sich in dem ZDF-Beitrag wieder einmal als ein großer Problemversteher.
Aber an einem Büsinger Gewächs eines großen Mannes fehlt es natürlich weiterhin. Da muß schon der preußische Exportschlager her.
Der Kaiserurenkel läßt sich natürlich auch nicht blicken, sondern heiratet in kaiserlichem Pomp am Samstag in Schloß Sanssouci.
Das alles wird auch noch vom DDR-Propagandafernsehen RBB übertragen...
In der Preußenzeitung heißt es: "Sie sind seit Kindertagen zusammen. Jetzt geben sich Georg Friedrich Prinz von Preußen und Sophie Prinzessin von Isenburg in Potsdam das Ja-Wort. Gäbe es in Deutschland noch eine Monarchie, wären sie das Kaiserpaar."
Wie wäre es, wenn der "Kaiser von Deutschland" sich mal in Büsingen blicken ließe!!!